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Vieles wird über den Wachschutz geschrieben, vieles regt mich auf. Ich bin ja nicht immer mit allem einer Meinung, was meine SPD-Fraktion oder das Bezirksamt so macht, aber ein paar Dinge möchte ich doch einfach mal klarstellen.

Zunächst eines: Mich ärgert es tierisch, wenn Menschen sich über die SPD in Neukölln wegen der  Wachschutzthematik herablassend äussern, aber weder die Situation wirklich kennen, noch sich auch nicht einen Dreck um die betroffenen Schüler kümmern.

Uns geht es um eine einzige Sache: Zu verhindern, dass schulfremde Personen in die Schule kommen, und dort den Schulfrieden stören. Und davon gab es VOR dem Wachschutz ziemlich viele Fälle – NACH Einrichtung desselben an den betroffenen Schulen keinen einzigen. Es geht NICHT darum, den Wachschutz für Konfliktfälle INNERHALB der Schule einzusetzen, sondern einzig und allein das Eindringen von AUSSEN zu verhindern. Soviel zum geschwätz, die Wachschützer würden Sozialarbeiter ersetzen. Mitnichten. und gerade die GRÜNEN müssten die Buschkowsky-Politik besser kennen, haben wir doch mit ihnen gemeinsam die Schulstationen suksessive AUSgebaut – auf Kosten z. B des Naturschutz- und Grünflächenamtes oder der Straßenunterhaltung. Weil wir gemeinsam mit den Grünen die richtigen Prioritäten gesetzt haben. Wir haben Schulpflicht, also muss der Staat gewährleisten, dass die Schüler in der Schule sicher sind. NATÜRLICH ist das nur ein Symptom-bekämpfen – aber eines zum wohle der Schule.

Am besten wäre natürlich die Polizei – die lacht uns ob ihrer „Personalfülle“ allerdings aus. Der Wachschutz war als zweitbeste Lösung ein voller Erfolg. Wir haben aber dafür vom Senat keinen Cent gesehen, sondern alles aus Eigenmitteln bezahlen müssen. Mittel, die woanders dann gefehlt haben.

JETZT sind wir in einer Situation, dass wir dieses Geld schlicht nicht mehr haben. Wer mir sagt, wo wir die Mittel herbekommen, bekommt von mir eine Flasche Schampus, und bestimmt die Neuköllner Ehrennadel vom Bezirk. Und kaum ist der Wachschutz weg, passiert etwas.  Deshalb war Handlungsbedarf. Deshalb jetzt ein Zitat aus der Pressemitteilung Des Bezirksamtes:

„Nun hat Bezirksstadträtin Dr. Franziska Giffey eine mögliche Zwischenlösung aufgetan: Der Träger Antares IT gGmbH setzt in Zusammenarbeit mit dem und finanziert durch das Jobcenter Neukölln die bewilligte MAE-Maßnahme: „Schulstreife“ um. Die Schulstreife hat u. a. die Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Benachteiligungen, Beschädigungen und Übergriffen im Schul- und Straßenumfeld zu schützen.

Am heutigen Freitag, dem 6.1.2012 vereinbarten die Antares IT gGmbH und Bezirksstadträtin Dr. Giffey eine Zusammenarbeit, mit der eine Zwischenlösung für den fehlenden Wachschutz realisiert werden soll, zumindest so lange, bis geklärt ist, ob doch noch Haushaltsmittel dafür bereitgestellt werden können und eine Ausschreibung des Wachschutzes zum neuen Schuljahr 2012/13 veranlasst werden könnte.

In einem ersten Schritt werden ab Montag, dem 9. Januar 2012 drei MAE – Kräfte, die bereits ein Deeskalationstraining zum Wachschutz und Teile der Prüfungsvorbereitung für den Wachschutzschein absolviert haben, an der Albert-Schweitzer-Schule für jeweils 6 Stunden täglich eingesetzt werden. Die Stunden können zeitlich versetzt über den Zeitraum von 07:00 bis 16:00 Uhr verteilt werden.“

Also: BEFRISTET, ZWISCHENLÖSUNG, SOVIEL QUALIFIKATION WIE IRGEND MÖGLICH

Noch ein Hinweis, weil auch hier Irrtümer verbreitet werden: wir ersetzen nicht den Wachschutz durch MAE-Kräfte, um zu sparen, sondern wir haben den Wachschutz abgeschafft, weil wir kein Geld haben. Die Alternative ist nicht: ordentliche Arbeitsplätze beim Wachschutz oder MAE-Kräfte, sondern MAE-Kräfte oder NIX, null, nothing

Es ist nicht das, was wir – und auch die Schulen – wollen, aber es ist das, was jetzt möglich ist. Wer besseres findet, wer für die betroffenen Schülerinnen und Schüler (auch für die Lehrer) besser den Schutz organisieren kann, den sie verdienen, der möge das sagen.

Aber nur meckern, und die Schulen im Regen stehen lassen dabei – das ist einfach nur schwach!

(Ja, ich weiss, dass Presse auch Äusserungen verkürzt wiedergibt, und möchte deshalb niemanden für verkürzt widergegebene Äusserungen in der Presse kritisieren!)

Marko Preuß, Bezirksverordneter

Vielen Dank

Lieber SPD-Wähler, liebe SPD-Wählerin,

herzlichen Dank für Deine Stimme bei der Wahl zur BVV-Neukölln. Mit so einem Ergebnis haben auch die Optimisten unter uns kaum gerechnet. Wir haben die Mehrheit der Mandate im Bezirksparlament nur um eines verfehlt. Heinz Buschkowsky wird weiter Bezirksbürgermeister bleiben, und mit Franziska Giffey und Thomas Blesing werden wir weiterhin noch zwei Sozialdemokraten im Bezirksamt haben. Das ist für uns, so kann ich als Bezirksverordneter sagen, Freude und Auftrag zugleich. Ich sehe es auch als Bestätigung für praktische linke Politik, die lieber etwas tut, als nur zu reden.

Ich freue mich persönlich, dass der Bereich Rixdorf jetzt mit 5 SPD-Verordneten ausgestattet ist. Nicola Böcker, Katharina Stromeier, Michael Morsbach, Thomas Rosenland und ich werden in den nächsten Jahren dafür kämpfen, dass gerade der Norden Neuköllns sich weiter positiv entwickelt, aber vor allem, dass möglichst alle hier etwas davon haben.

Und wir wollen das mit Euch zusammen tun. Ich freue mich über jeden, der Wünsche, Kritik, Anregungen hat, und diese auch mitteilt. Schreibt uns, mailt uns! Postet es hier als Kommentar!  Was das beste für Rixdorf ist, wissen Rixdorfer am besten.

Nach dem Feiern über unser gutes Ergebnis wird jetzt die Arbeit weitergehen, mit der wir dieses gute Ergebnis rechtfertigen müssen.

Vielen Dank für Euer Vertrauen,

Marko Preuß, alter und neuer Bezirksverordneter der SPD-Rixdorf

Wir zeigen  am Donnerstag, 15.9 um 19 Uhr (Einlass um 18:30) den Kinofilm „Der Albaner“ im „Moviemento“ (Kottbusser Damm 22) .

Eintritt gegen Spende von 2 Euro für die Medizinische Flüchtlingshilfe Berlin.

 

 

Im Anschluss diskutieren der Regisseur Johannes Naber, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD im Abgeordnetenhaus Thomas Isenberg und ein Vertreter vom Büro für Medizinische Flüchtlingshilfe (angefragt) über den Film und Illegalität in Deutschland.

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Einladung zum Streitgespräch am 23. August 2011 um 18 Uhr im PallasT

Der Hintergrund

Seit nunmehr 11 Jahren werden mit Hilfe des Programms „Soziale Stadt“ Menschen und Ressourcen für eine positive Entwicklung der Quartiere aktiviert. Unzählige soziokulturelle und investive Maßnahmen wurden in einem schwierigen Umfeld erfolgreich umgesetzt. In der Praxis konnten sichtbare Erfolge erzielt werden und dazu beitragen, dass sich diese sogenannten „Problemgebiete“ zu funktionierenden und lebenswerten Nachbarschaften entwickeln können. Weiterlesen »

Innerhalb einer Woche wurden drei Vertreter der NPD in Neukölln gewaltsam angegriffen. Die Täter schlugen auf NPD-Kandidaten und Bezirksverordnete ein, zudem kamen Schlagstöcke und Flaschen zum Einsatz. Diese Taten sind aufs Schärfste zu verurteilen.   Weiterlesen »

Kick it like Prinz

Fußball Frauen WM

Public Viewing

Villa Rixdorf / Richardplatz 6/ 12055 Berlin

Start: Eröffnungsspiel/ GER- CAN/ 26.06.2011/  18.00 Uhr

Mit „Bio“ lässt sich Geld verdienen. In unserer Gegenwart gehört das Bioetikett an den Bananen, Eiern, Gurken und Tomaten in unseren Einkaufswagen zum guten Ton. Auch unser Benzin soll mit der Einführung von E10 biologischer werden. Soweit so gut. Doch fragten wir uns bereits in einer vergangenen Mitgliederversammlung (siehe Post), ob alles was unter dem Deckmantel des Anbaus von biologischen Lebensmitteln für unsere Gesellschaft gut ist. Weiterlesen »

Die Neuköllner Linkspartei eröffnet den Wahlkampf mit einer in seiner Absurdität nicht zu übertreffenden Forderung. Wenn es nach der Fraktionsvorsitzenden Sylvia Stelz geht, sollte der Bezirk den Wachschutz an Neuköllner Schulen sofort abschaffen und statt dessen mehr Schulstationen einrichten und Sozialarbeiter einstellen. Natürlich gibt es an der Forderung nach Schulstationen und Sozialarbeitern außer haushaltspolitischen Erwägungen nichts gegen auszusetzen. Die Verknüpfung mit der Abschaffung Wachschutzes ist jedoch reiner Populismus. Weiterlesen »

In den letzten Tagen wurde unser Blog vermehrt von Leserinnen und Leser des Blogs „Politically Incorrect“ besucht. Sefan Niggemann schrieb 2007 auf Faz.net über diese Seite, dass „Politically Incorrect von Ressentiments gegen alles, was islamisch sein könnte lebt. Wasserstoffbomben auf Mekka und Medina- im Kommentarbereich des Blogs bleibt keine Phantasie unterdrückt“. Die ausführliche Kritik finden Sie hier.

Wir haben die Kommentare der Leser bewusst auf unserem Blog zugelassen. Wir distanzieren  uns jedoch ausdrücklich von den Ansichten.

„Dieses Mal ist das Unglück geschehen, dass ich beinahe zur Gestapo gebracht worden wäre. Es passierte im Keller. Ich machte Witze zusammen mit einem deutschen Arbeiter. Dann ärgerte der sich und lief mir nach. Ich floh und dann gab es keinen Ausweg mehr. Ich blieb an einer Wand stehen und habe ihm ein Bein gestellt. (…) Der Chef sagte, dass ich mit dem deutschen Arbeiter zur Polizei gehen muss. Mir erstarrte das Blut in den Adern. Ich sagte: „Macht mit mir alles, was ihr wollt. Das ist euer Recht. Ich bin Sklave in euren Händen.” (Wasyl Kudrenko)

 

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